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Sie
betreten einen Ort wo Sie die Geschichte der Stadt entdecken werden, von
ihrem Ursprung bis zum heute geführten Leben, lassen Sie sich Parthenay
erzählen.
Die Sammlungen des Museums sind auf zwei Etagen ausgestellt. Im Zentrum
stehen zwei animierte Modelle, welche mittels einer
Inszenierunung von Ton und Licht die Stadtgeschichte Parthenay’s
vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert wiedergeben.
Im ersten Stock befinden sich die archeologischen Sammlungen (Keramik,
Münzen, Versteinerungen), die hauptsächlich aus den seit 1985 in der
Stadt unternommenen Ausgrabungen stammen. Auf der selben Etage befinden
sich religiöse Kunstgegenstände (Skulpturen, Meßgewände, Gemälde) aus
den Kirchen Parthenay’s und seiner Umgebung.
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Im
zweiten Stock ist das Steingut aus Parthenay ausgestellt. Es wird
von Gemälden, Fotografien und Prägestempeln begleitet, die den |
| Zusammenhang
mit der Geschichte der Stadt „ zur schönen Zeit“ herstellen. |
Im
ersten Stock, mit seinem Modell von Parthenay im Mittelalter, werden Sie
sich bewußt, daß sich die Landesherren einen einfach zu verteidigenden
Standort ausgewählt haben. Die Schleife des Thouet und sein felsiger
Vorsprung wurden vom 11. Jahrhundert an besetzt und dann verstärkt. Im
13. Jahrhundert wurde ein Schloß gebaut.
Der Adel spendete Güter und beträchtliche Renten, um Kirchen zu
konstruiren. Damit erbaute man die Kirche Saint-Jean,
Notre-Dame-de-la-Couldre, Sainte-Croix nahe bei der Porte de la Citadelle,
und die große Kirche im Stadtzentrum, Saint-Laurent.
Von 1202 bis 1227 und mit Hilfe des Königs von England, welcher seinen
Lehnsmann aus Parthenay finanziell unterstützte, wurde die ganze Stadt
befestigt, um sie gegen die Angriffe des Königs von Frankreich zu schützen.
Ein
blühender Handel hatte sich in der Stadt entwickelt. Die Gerber des
Faubourg Saint-Jacques hatten sich in der Verarbeitung und Reinigung von
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Häuten
spezialisiert Die Weber des Quartier Sant-Jacques bearbeiteten importierte
Faden und Wolle aus der ganzen Region.
Es
war die Zeit der großen religiösen Feste, oder der großen Feste der
Jugend.
Mit dem Weggang der
Landesherren von Parthenay am Ende de Mittelalters an den Königshof
verschwand auch ein gewisser Luxushandel, aber das Geschäft mit Stoffen
und Häuten hielt einen wirklichen Reichtum in der Stadt aufrecht.
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Im
zweiten Stock können Sie die edlen, aus der Steingutfabrik
Parthenay stammenden Kunstgegenstände bestaunen. Die Firma
„Kunststeingüter aus Parthenay“ wurde 1882 von Proper
Jouneau und Henri Amirault gegründet. Hier produzierte man feine
Steingüter und Zierporzellan.
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Die
Geschichte dieses Unternehmens ist mit mehreren Namen verbunden, wie zum
Beispiel Edouard Knoëpflin, der die Firma von 1902 bis 1907 leitete, Frédéric
Pasquier, Werkmeister und Mitarbeiter der zwei Firmengründer, oder Clémentine
Pétrault, Auszubildende bereits im Alter von 12 Jahren und Direktorin von
1907 bis 1910.
Aufeinanderfolgend
und bis zum Jahr 1910 setzten sich diese Künstler für die Produktion der
feinen Keramik ein. Der Betrieb des „Steingutes von Parthenay“ wurde
am Vorabend des ersten Weltkrieges eingestellt.
Das Museum trägt den
Namen des Sammlers und Kunstamateurs Georges Turpin, geboren am 12. Januar
1857 in Parthenay. Er
entwickelte eine Leidenschaft für die Gâtine, stellte in Frage,
begeisterte sich. Geduldig kopierte, sammelte und bewahrte er viele
Dokumente, private oder staatliche Gegenstände : Wahlplakate,
Handschriften aus den Vendee-Kriegen, mittelalterliche Keramik... Er
erstellte eine regelrechte Sammlung, Rue de la Citadelle.
Georges
Turpin starb am 16. Oktober 1928. Die von seinen Kinder an die Stadt
vermachte Hinterlassenschaft stellte die Basis für das 1935 im Zentrum eröffnete
Städtische Museum dar. Seit 1993 befindet sich das Museum in der Vau
Saint-Jacques.
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