HERZLICH WILLKOMMEN
IM MUSEUM GEORGES TURPIN

_______________________________________________

Sie betreten einen Ort wo Sie die Geschichte der Stadt entdecken werden, von ihrem Ursprung bis zum heute geführten Leben, lassen Sie sich Parthenay erzählen.

Die Sammlungen des Museums sind auf zwei Etagen ausgestellt. Im Zentrum stehen zwei animierte Modelle, welche mittels einer  Inszenierunung von Ton und Licht die Stadtgeschichte Parthenay’s vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert wiedergeben.
                     
Im ersten Stock befinden sich die archeologischen Sammlungen (Keramik, Münzen, Versteinerungen), die hauptsächlich aus den seit 1985 in der Stadt unternommenen Ausgrabungen stammen. Auf der selben Etage befinden sich religiöse Kunstgegenstände (Skulpturen, Meßgewände, Gemälde) aus den Kirchen Parthenay’s und seiner Umgebung.

Im zweiten Stock ist das Steingut aus Parthenay ausgestellt. Es wird von Gemälden, Fotografien und Prägestempeln begleitet, die den

Zusammenhang mit der Geschichte der Stadt „ zur schönen Zeit“ herstellen.

Im ersten Stock, mit seinem Modell von Parthenay im Mittelalter, werden Sie sich bewußt, daß sich die Landesherren einen einfach zu verteidigenden Standort ausgewählt haben. Die Schleife des Thouet und sein felsiger Vorsprung wurden vom 11. Jahrhundert an besetzt und dann verstärkt. Im 13. Jahrhundert wurde ein Schloß gebaut.

Der Adel spendete Güter und beträchtliche Renten, um Kirchen zu konstruiren. Damit erbaute man die Kirche Saint-Jean, Notre-Dame-de-la-Couldre, Sainte-Croix nahe bei der Porte de la Citadelle, und die große Kirche im Stadtzentrum, Saint-Laurent.

Von 1202 bis 1227 und mit Hilfe des Königs von England, welcher seinen Lehnsmann aus Parthenay finanziell unterstützte, wurde die ganze Stadt befestigt, um sie gegen die Angriffe des Königs von Frankreich zu schützen.

Ein blühender Handel hatte sich in der Stadt entwickelt. Die Gerber des Faubourg Saint-Jacques hatten sich in der Verarbeitung und Reinigung von

Häuten spezialisiert Die Weber des Quartier Sant-Jacques bearbeiteten importierte Faden und Wolle aus der ganzen Region.

Es war die Zeit der großen religiösen Feste, oder der großen Feste der Jugend.

Mit dem Weggang der Landesherren von Parthenay am Ende de Mittelalters an den Königshof verschwand auch ein gewisser Luxushandel, aber das Geschäft mit Stoffen und Häuten hielt einen wirklichen Reichtum in der Stadt aufrecht.

Im zweiten Stock können Sie die edlen, aus der Steingutfabrik Parthenay stammenden Kunstgegenstände bestaunen. Die Firma  „Kunststeingüter aus Parthenay“ wurde 1882 von Proper Jouneau und Henri Amirault gegründet. Hier produzierte man feine Steingüter und Zierporzellan.

Die Geschichte dieses Unternehmens ist mit mehreren Namen verbunden, wie zum Beispiel Edouard Knoëpflin, der die Firma von 1902 bis 1907 leitete, Frédéric Pasquier, Werkmeister und Mitarbeiter der zwei Firmengründer, oder Clémentine Pétrault, Auszubildende bereits im Alter von 12 Jahren und Direktorin von 1907 bis 1910.

Aufeinanderfolgend und bis zum Jahr 1910 setzten sich diese Künstler für die Produktion der feinen Keramik ein. Der Betrieb des „Steingutes von Parthenay“ wurde am Vorabend des ersten Weltkrieges eingestellt.

Das Museum trägt den Namen des Sammlers und Kunstamateurs Georges Turpin, geboren am 12. Januar 1857 in Parthenay. Er entwickelte eine Leidenschaft für die Gâtine, stellte in Frage, begeisterte sich. Geduldig kopierte, sammelte und bewahrte er viele Dokumente, private oder staatliche Gegenstände : Wahlplakate, Handschriften aus den Vendee-Kriegen, mittelalterliche Keramik... Er erstellte eine regelrechte Sammlung, Rue de la Citadelle.

Georges Turpin starb am 16. Oktober 1928. Die von seinen Kinder an die Stadt vermachte Hinterlassenschaft stellte die Basis für das 1935 im Zentrum eröffnete Städtische Museum dar. Seit 1993 befindet sich das Museum in der Vau Saint-Jacques.

Musée municipal Georges Turpin
1, rue de la Vau Saint-Jacques
79200 Parthenay
Tél. 05-49-64-53-73 fax. 05-49-94-90-71
E. mail :
MUSEE@cc-parthenay.fr

Öffnungszeitpläne

   Vom 1. Oktober bis 14.Mai.
    Donnerstag, Freitag
und Sonntag 
14:00 - 18:00 Uhr

    Vom 15. Mai bis 14. Juni.
             Von Montag bis Freitag, 10:00 bis 12:00 Uhr 
und 14:30 - 18:30 Uhr
und Sonntag, 14:30 - 18:30

 Vom 15. Juni bis 30. September.  
Von Montag bis Freitag, 10:00 - 12:00 Uhr
und 14:30 - 18:30 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 14:30 - 18:30 Uhr

                  

Freier und kostenloser Eingang.
Außerhalb der Öffnungszeiten sind Gruppen- und Schulklassenbesuche täglich nach Vereinbarung möglich.